Montag, 26. Oktober 2026
Gedenken und Segen auf den Friedhöfen an Allerheiligen
Anfang November nehmen wir uns in unseren Gemeinden bewusst Zeit, um innezuhalten, uns zu erinnern und die Gräber unserer Verstorbenen zu besuchen.
Die Tage Allerheiligen und Allerseelen verbinden das Gedenken an das ewige Leben bei Gott mit der persönlichen Erinnerung an die Menschen, die uns vorausgegangen sind. An Allerheiligen (1. November) feiert die Kirche das Fest all jener Menschen, die ihr Leben ganz aus dem Glauben gestaltet haben und nun in der Vollendung bei Gott leben – es ist ein Fest der Hoffnung, das uns daran erinnert, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Am darauffolgenden Allerseelen (2. November) steht das persönliche Gebet für alle Verstorbenen unserer Familien im Mittelpunkt, um unsere bleibende Verbundenheit über die Grenze des Todes hinweg zum Ausdruck zu bringen. Da der Allerheiligentag ein arbeitsfreier Feiertag ist, besuchen viele Familien traditionell bereits an diesem Nachmittag die Friedhöfe. Die festlich geschmückten Gräber und das Entzünden der Grablichter sind dabei sichtbare Zeichen der Erinnerung und der Hoffnung. Bei der Gräbersegnung, einer gemeinsamen Andacht auf dem Friedhof, werden die Ruhestätten mit Weihwasser gesegnet, was die Zusage unserer Taufe erneuert, dass wir im Leben wie im Tod zu Gott gehören. In besonderer Weise sind Trauernde eingeladen, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Verwandten, Nachbarn oder Freund verabschieden mussten.
In den Gemeinden der Pfarrei Wörth wird zu den folgenden Gottesdiensten mit Gräbersegnungen am 1. November eingeladen:
- 10.30 Uhr, kath. Kirche Maximiliansau: Eucharistiefeier mit anschließender Gräbersegnung auf dem Friedhof
- 14 Uhr, Friedhofshalle Büchelberg: Andacht mit Gräbersegnung
- 14 Uhr, Friedhofshalle Wörth: Andacht mit Gräbersegnung
- 14 Uhr, Friedhofshalle Berg: Andacht mit Gräbersegnung
- 15.30 Uhr, Friedhofshalle Hagenbach: Andacht mit Gräbersegnung
- 15.30 Uhr, Friedhofshalle Scheibenhardt: Andacht mit Gräbersegnung
